Faceyoga ist einer der Beauty-Trends in 2026. Ob bereits in den 20ern oder 60plus – kaum jemand kommt an diesem Thema aktuell vorbei.
Und auch du hast es vielleicht schon einmal für dich ausprobiert. Doch sehr viele Frauen kommen recht schnell an dem Punkt, dass sie sich nach einiger Zeit im Spiegel betrachten und frustriert sind.
„Ich mache doch dieses Faceyoga, aber warum funktioniert es nicht?”
Oder schlimmer noch:
Nach ein paar Wochen Übungen fühlt sich das Gesicht sogar faltiger und verspannter an als vorher. Vielleicht erscheinen die Zornesfalten sogar noch tiefer, die Nasolabialfalten noch stärker und an den Augen siehst du auch keine Besserung, sondern eher eine Verschlechterung?
Viele geben an der Stelle auf und lassen sich doch vom Beautydoc helfen – oftmals zu einem hohen Preis. Doch andere wollen eigentlich weitermachen, fühlen sich dennoch verunsichert und fragen sich:
”Mache ich etwas falsch?”
Die ehrliche Antwort lautet: Ja, das ist sehr wahrscheinlich. Denn Studien bestätigen: Faceyoga wirkt. Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Denn Gesichtsyoga ist ein unglaublich wirksames Werkzeug, aber nur dann dann, wenn es richtig angewendet wird.
Hi, ich bin Hanna, Physiotherapeutin mit Spezialisierung auf ästhetische Medizin und Expertin für Gesichtstraining. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Frauen, die ihr Gesicht natürlich straffen, Falten reduzieren und ihre Ausstrahlung zurückgewinnen möchten – ganz ohne Botox, Filler oder operative Eingriffe.
In dieser Zeit habe ich eines immer wieder beobachtet: Oftmals ist gar nicht die fehlende Disziplin das Problem, sondern gänzlich falsche Übungen, falsche Ausführungen oder falsche Erwartungen.
In diesem Artikel zeige ich dir, was du beim Gesichtsyoga falsch machen kannst und warum die Übungen dadurch nicht nur wirkungslos sind, sondern im schlimmsten Fall sogar neue Falten begünstigen.
Und pssst! Am Ende des Artikels habe ich eine Einladung für dich – also bleib dran!
Fehler Nr. 1: Überaktive Muskeln noch weiter trainieren
Das ist einer der größten und leider auch häufigsten Fehler und er passiert oftmals sogar bei selbsternannten Faceyoga-Expertinnen.
Ein ganz klassisches Beispiel: die Stirn.
Viele Frauen haben eine chronisch überaktive Stirnmuskulatur. Sie ziehen die Augenbrauen unbewusst hoch. Gar nicht mal aus einer Emotion heraus, sondern aus Gewohnheit. Beim Denken. Beim Zuhören. Beim Lesen. Beim Arbeiten am Bildschirm. Das führt mit der Zeit zu Stirnfalten.
Schockierenderweise findet man dazu Übungen im Internet, bei denen man die Stirn noch aktiver bewegt, die Augenbrauen hochzieht oder mit Widerstand nach oben arbeitet – in der Annahme, dass durch dieses Training die Stirn glatter wird.
Truthbomb: Leider ist hier das Gegenteil der Fall.
Eine überaktive Muskulatur wie die an der Stirn braucht Entspannung, nicht noch mehr Training. Wenn du sie weiter kräftigst, verstärkst du genau das Muster, das die Falten überhaupt erst verursacht hat.
Gesichtsyoga ist also nicht einfach „viel hilft viel“. Es geht um gezielte Balance.
Fehler Nr. 2: Das Gesicht unbewusst mitbewegen
Dieser Fehler ist besonders tückisch, weil ihn viele gar nicht bemerken. Gerade am Anfang erfordert das etwas Achtsamkeit.
Du trainierst zum Beispiel deine Wangen, was eigentlich eine wunderbare Sache ist. Denn gut trainierte Wangen verleihen deinem Gesicht Frische, Volumen und Spannung. Und das wiederum liftet Hängebäckchen und glättet Marionettenfalten.
Aber während du dich auf deine Wangenübung konzentrierst, runzelst du die Stirn. Oder ziehst die Augenbrauen zusammen. Oder spannst den Kiefer an.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Weil dein Gesicht diese Bewegungen seit Jahren automatisiert ausführt. Das Ergebnis ist leider kontraproduktiv. Während du eine Muskelpartie trainierst, produzierst du gleichzeitig Falten an einer ganz anderen Stelle.
Aus diesem Grund empfehle ich, das Gesichtstraining immer vor einem Spiegel auszuführen und eine klare Anleitung zu befolgen.
Denn nur wenn isoliert trainiert wird, profitierst du von den positiven Effekten von Faceyoga.
Fehler Nr. 3: Alles gleichzeitig wollen
Ein bisschen Stirn, ein bisschen Augen, ein bisschen Wangen, ein bisschen Kiefer. Jeden Tag etwas anderes, am besten möglichst viel auf einmal.
Das klingt zunächst motiviert, ist aber selten zielführend.
Gesichtsmuskulatur funktioniert wie jede andere Muskulatur auch: Sie braucht klare Reize, viel Wiederholung und Pausen.
Wenn du ständig alles durcheinander trainierst, verpasst du den nachhaltigen Effekt und es wird kaum eine sichtbare Veränderung in deinem Gesicht geben.
Weniger ist hier oft mehr beziehungsweise schlägt ein strukturierter Aufbau und eine Routine jeden noch so langen Übungsmarathon.
Fehler Nr. 4: Keine Regelmäßigkeit, aber große Erwartungen
Da kommen wir auch direkt zum vielleicht menschlichsten Fehler überhaupt.
Du machst drei Tage motiviert Übungen. Doch dann kommt das Leben dazwischen. Eine Woche Pause. Dann wird eines Abends doch mal wieder etwas trainiert. Und nach ein paar Wochen stellst du dir die Frage.
„Warum sehe ich eigentlich noch nichts?“
Tja, obwohl man mit Gesichtsyoga wirklich recht zügig erste Ergebnisse sehen kann, ist es leider kein Quick-Fix. Es ist einfach Training. Und Training wirkt nicht durch einzelne Einheiten, sondern durch konsequente Wiederholung.
Viele Veränderungen durch Faceyoga passieren zuerst im Gewebe, in der Durchblutung, im Muskeltonus – und zwar lange bevor sie im Spiegel sichtbar werden.
Wenn du hier also zu früh aufgibst, verpasst du oft genau den Moment, an dem dein Gesicht anfangen würde, sich zu verändern.
Schau dir gern hier die erstaunlichen Ergebnisse meiner Kundinnen an.

Fehler Nr. 5: Entspannung komplett auslassen
Ein weiterer Klassiker: Es wird nur trainiert, aber nie entspannt.
Dabei entstehen viele Falten gar nicht durch eine Muskelschwäche, sondern durch Überaktivität. Eine verspannte Stirn, ein festgehaltener Kiefer, ein ständig ständig zusammengepresster Mundringmuskel: All das braucht zuerst mehr Entspannung.
Tools wie Gua Sha, sanfte Lymphmassagen oder Taping sind daher kleine Extras, die dich dabei unterstützen können. Für mich sind sie daher Bestandteil meines ganzheitlichen Ansatzes und sorgen dafür, dass bestehende Falten auch geglättet werden können.
Also: Ohne Entspannung bleibt Training oft oberflächlich – oder verstärkt sogar alte Spannungsmuster (und damit auch die Falten!).
Fehler Nr. 6: Mimikgewohnheiten nicht verändern
Achtung, dieser Punkt ist besonders wichtig!
Du kannst die besten Faceyoga-Übungen der Welt machen, doch wenn du deine faltenproduzierenden Alltagsmimiken beibehältst, werden sie nicht funktionieren!
Ein Beispiel:
Du arbeitest morgens im Bad mit dem Gua Sha und Lymphmassagen daran, deine Stirn zu glätten und sie sieht danach auch deutlich frischer aus.
Doch dann sitzt du beim Arbeiten vorm PC und ziehst die Augenbrauen hoch, während du dich konzentrierst. Oder du machst jeden Tag fleißig deine Augenübungen gegen Schlupflider, doch dann ziehst du jedes Mal deine Augenbrauen zusammen, während du konzentrierst eine WhatsApp-Nachricht schreibst.
Das ist kein Vorwurf, das sind Gewohnheiten wie wir sie alle haben. Doch genau darin liegt der Schlüssel für effektives Gesichtsyoga.
Gesichtsyoga funktioniert nur dann nachhaltig, wenn du lernst, deine Mimik im Alltag bewusst zu steuern. Natürlich nicht starr, nicht künstlich, sondern effizient und entspannt.
Warum die 3-Stufen-Facelift-Formel so entscheidend ist
Du merkst bereits, dass viele dieser Fehler eines gemeinsam haben: Sie verstehen Gesichtsyoga nicht ganzheitlich und lassen einen oder zwei wichtige Bausteine aus.
Darum arbeite ich mit meinen Teilnehmerinnen immer nach der 3-Stufen-Facelift-Formel:
- Glätten und Entspannen
- Mimikgewohnheiten bewusst verändern
- Gezielter Muskelaufbau dort, wo es sinnvoll ist

Erst dieses Zusammenspiel bringt nachhaltige Ergebnisse. Alles andere wird nie so nachhaltig und gezielt funktionieren, wie du es verdient hast.
Fazit: Gesichtsyoga wirkt, aber nur mit Verständnis
Kann man bei Gesichtsyoga etwas falsch machen? Ja. Und leider passiert das häufiger, als du denkst. Doch die gute Nachricht ist:
Sie sind schnell behoben, wenn du die Wirkungsweise und meine 3-Stufen-Facelift-Formel verstanden hast.
Denn sobald du spürst, wie dein Gesicht wirklich funktioniert, wird Gesichtstraining zu einem unglaublich kraftvollen Werkzeug. Du arbeitest dann nicht mehr gegen dich, sondern für dich.
Du sorgst dafür, dass dein Gesicht entspannt ist. Du stärkst die Muskeln, die deinem Gesicht einen schönen, jugendlichen Ausdruck verleihen. Und behältst deine Mimik, die lebendig bleibt, jedoch ohne (neue) Falten entstehen zu lassen.
Und was jetzt?
Mach jetzt ganz einfach meinen Falten-Test für 0 Euro und finde in weniger als 2 Minuten heraus, welche Gesichtspartie dich optisch am stärksten altern lässt und mit welchen Übungen dein individuelles Gesicht bereits in wenigen Tagen sichtbare Effekte erreicht.
